“Essbares Elfenbein” bei Koch – Catering aus Berlin

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weißer Spargel

Essbares Elfenbein …

Johannistag der 24.Juni – das Ende oder der Neubeginn des Spargels?
An Johanni ist Schluss mit dem Spargelstechen mit der Spargelernte. Aber warum an diesem Datum?
Hat die Sommersonnenwende damit zu tun? Eher der erste Frost. Der Frost im Sommer? Kein Scherz. Bis zum ersten Frost sind es noch mindestens 100 Tage hin. In denen der Spargel genügend Zeit hat, neue Kraft zu schöpfen für eine neue Spargelsaison im neuen Jahr. In der Regel wächst / treibt der Spargel sieben Mal bevor ihm die Kraft verlässt. Daher können wir sechs Stangen ernten und geben der siebenten Zeit zu wachsen. Die Spargelstange kann sich nun zu einem großen grünen Busch entwickeln. Die Energie, die durch die grüne Pflanze gesammelt wird, gelangt zum Speichern in die Wurzeln, um die Kraft für die neue Saison auf zu speichern.

Was macht den Spargel so begehrt?
Er wird, als „essbares Elfenbein“, als „weißes Gold“ als „königliche Gemüse“ bezeichnet. Er zählt wie der Bärlauch zu den ersten Energiespendern im Frühling. Spargel besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Dazu einer großen Portion Vitamin C, Vitamin E, Vitamin B-Komplex, einer Vielzahl an Mineralien. Gerade die vielen Minerale bewirken eine erhöhte Funktion der Nieren. Dadurch wird der Körper kräftig entwässert. Bei einigen meist männlichen Genießern stellt sich ein weiterer Effekt ein, welcher eher weniger gewünscht ist. Durch den in Mengen gegessenen Spargel erhöht sich der Wert an Harnstoff im Körper. Dieser nicht ausgeschiedene Harnstoff sammelt sich in den Gelenken und verursacht dadurch Schmerzen beim Bewegen. Landläufig wird das als Gicht bezeichnet.

Kommen wir nun zu den schönen Dingen des Spargels zurück, seinem feinen Geschmack. Schon beim Kauf auf Qualität zu achten ist bereits die „Halbe Miete“. Der Beste Spargel kommt für die Berliner eh aus Beelitz und Umgebung. Der Spargel aus Baden ist ebenfalls von sehr guter Qualität. Wichtig beim Kauf ist die Frische. Am einfachsten schauen Sie sich die Schnittflächen an. Sie sollten noch leicht feucht sein. Lagern Sie den Spargel deshalb auch in einem feuchten Tuch im Gemüsefach Ihres Kühlschrankes. Je frischer er gegessen wird, umso besser für die vielen Inhaltsstoffe. Auch violette oder sogar bläuliche Köpfe zeigen nur an, dass der Spargel Sonnenlicht erhalten hat. Probieren Sie es mal aus, ob Ihnen der schneeweiße oder der mit farbigen Köpfen besser schmeckt.

Der meiste Spargel wird pur mit etwas Butter gegessen. Er lässt sich mit so Vielem kombinieren auf verschiedenen Arten zubereiten oder sogar roh verzehren. Jeder mag ihn auf seine Weise. Da ist es als Caterer eine Herausforderung den Spargel geschickt in Szene zu setzen. Serviert man Ihn als Suppe, als Salat mal roh oder gegart, klassisch schlicht mit Butter oder verschiedenen Soßen, raffiniert als Gel oder Püree auf einem Canapé mit einem Schinken, als Fingerfood in Kombination mit rosa Kalbstafelspitz, als köstliches Spargelrisotto mit sautierten Scampi oder im Dessert in einer süßen Variante.

Wie mögen Sie ihren Spargel?
Schreiben Sie mir welches Ihr ganz spezieller Favorit ist.
Ich freu mich darauf.

Ihr Thomas Koch vom Koch – Catering Berlin

 

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1 Comment

  1. Wir essen unseren Spargel am Liebsten mit dünn ausgebackenen schwäbischen “Flädle” und gekochtem oder rohem Schinken dazu! Darüber zerlassenen Butter oder Sauce Hollandaise!!

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